3.12.2008
Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, wurde Jonathan Langston vor fünf Tagen tot in seinem Haus aufgefunden. Heute hat die Polizei bekannt gegeben, dass es sich wahrscheinlich um Selbstmord handelt. Die Todesursache war ein Kopfschuss mit einer nichtregistrierten Waffe. Wie die ganze Welt sind auch wir schockiert, dass ein junger Mann auf dem Höhepunkt seiner Karriere plötzlich die Notbremse zieht. Was waren seine Beweggründe? Sicher ist, dass J.L. in letzter Zeit Probleme hatte. Das vor zwei Wochen in diesem Blog veröffentlichte Interview beschreibt seine Rastlosigkeit und Zerissenheit. Obwohl er scheinbar alles besaß, wollte er stets mehr, kam nicht zur Ruhe. War das sein Weg die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen zu bringen? Seine Mutter erklärte jetzt in einem Presseinterview, dass der junge Mann täglich Tabletten gegen seine starken Kopfschmerzen nahm. Sie gibt die Schuld der Inport Inc., die Ihren Sohn "zerstört habe". Die Journalistin, die das besagte letzte Interview für die Vanity Fair geführt hat, gibt an Jonathan keineswegs als lebensmüden Menschen eingeschätzt zu haben. Ein Argument gegen die Selbstmordtheorie? Könnte es vielleicht doch Fremdeinwirkung gegeben haben, ein eifersüchtiger Konkurrent oder gar jemand aus dem Kreis um die Inport Inc., weil Jonathan sich in seinen Ansichten zunehmend kritischer geäußert hat? Man kann um diese Frage nur spekulieren, aber wir werden die nächsten Tage die Augen und Ohren offen halten. Wir sollten in Gedanken vor allem bei seinen Verwandten und Freunden sein, die einen schrecklichen Verlust ertragen müssen.
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